Über uns
Bewusstsein schaffen
Wir haben Freude daran, auf die Schönheit des einfachen Lebens aufmerksam zu machen und diese Haltung durch unsere Riverfarm nach außen zu tragen.
Das einfache Leben bedeutet für uns, in Verbindung mit der Natur zu leben und den Alltag bewusst langsamer zu gestalten – weg vom Außen, hin zum Inneren. Ohne Fernseher, ohne neueste Mode oder kurzlebige Trends und mit einem alternativen Schulsystem für unsere Kinder.
Die Stadt spielt in unserem Leben kaum eine Rolle.
Gerade in einer Zeit, in der vieles immer schneller wird und Wesentliches verloren zu gehen scheint, möchten wir daran erinnern, wie wertvoll Langsamkeit ist. Familie, Zusammenhalt, Rituale und ein Leben in Dankbarkeit – das ist es, was für uns zählt.
Ein Leben zwischen Österreich und Afrika
Unsere Geschichte
Während mein Mann Edwin in einer Selbstversorgerfamilie im Hochland Kenias auf 2.400 Metern Seehöhe mit eigenem Wald aufgewachsen ist, bin ich in einem kleinen Ort im Süden Österreichs geboren und groß geworden.
Meine Kindheit war geprägt von Geborgenheit, Stabilität und Liebe – fast wie in Bullerbü. Mein Mann hingegen wuchs als ältestes von neun Kindern unter sehr einfachen und harten Bedingungen auf. Er schlief auf dem Boden, schlüpfte in kalten Nächten in einen Kartoffelsack, um nicht zu erfrieren, und sein erstes Paar Schuhe bekam er erst als Teenager. Auch an ausreichend Essen fehlte es oft.
Schon während meiner Kindheit durfte ich gemeinsam mit meinen Eltern und meinem Bruder jedes Jahr mehrere Monate sehr minimalistisch durch Afrika reisen. Oft nur mit dem Geländewagen unterwegs. Genau das half mir später, mich in Kenia sofort zuhause zu fühlen.
Kennengelernt haben wir uns bei einem Wettkampf als Profi-Marathonläufer in meinem Heimatort.
Seit 2012 leben wir zusammen und haben in neun Jahren fünf Kinder bekommen dürfen.
Heute pendeln wir als siebenköpfige Familie zwischen zwei Welten. In Kenia haben wir im Rahmen unseres großen Hilfsprojekts, dem Malaika Projekt, eine Waldorfschule gegründet. Dort begleiten wir fast 300 Kinder und ihre Familien.
Unsere Kinder besuchen in Österreich die Waldorfschule. In Kenia werden sie zu Hause unterrichtet oder erarbeiten ihre Projekte in unserer Malaika Schule.
Wir fühlen uns in beiden Ländern zu Hause. Überall ist es schön – weil wir zusammen sind.
